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Projekte

Zwischen Nordsee und Nordmeer - Interdisziplinäre Studien zur Hanse

Forschungsprojekt gefördert von der Leibniz Gemeinschaft (2015-2018)

Im 15. Jahrhundert begannen norddeutsche Kaufleute ihre Handelsbeziehungen auf die nordatlantischen Inselgruppen Shetland, Färöer und Island auszuweiten. In den kommenden 200 Jahren wurden sie zu den wichtigsten Handelspartnern. Durch die engen Kontakte und den intensiven Austausch von Gütern und Gedanken prägten vor allem Bremer und Hamburger Händler Wirtschaft und Kultur dieser Inselgruppen. Ein interdisziplinäres Forscherteam aus Archäologie, Geschichtswissenschaft und Archäozoologie untersucht in diesem Projekt die vielen Facetten dieser Beziehungen. Ausgangspunkt ist dabei die sogenannte Bremer Kogge, ein Schiffswrack, das als Leitbild der Hansezeit gilt. Kernfragen des Projekts sind: Wie war der Handel auf den Inseln organisiert und reguliert? Wie waren die Kaufleute untereinander vernetzt? Welche Schiffstypen kamen zum Einsatz, und wie entwickelten sie sich? Welche Auswirkungen hatten die langen und engen Handelsbeziehungen auf beide Parteien?

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Häfen im Nordatlantik (ca. 800-1300) (HaNoA)

Forschungsprojekt im Rahmen des SPP 1630 "Häfen von der Römischen Kaiserzeit bis zum Mittelalter ", gefördert von der DFG (2012-2018)

Das Projekt untersucht Häfen bzw. Landeplätze in Island, Shetland, Färöer und Grönland aus der Zeit von etwa 800 bis 1300. Im Fokus stehen Hinterlassenschaften an Land und unter Wasser, um ein holistisches Verständnis der Häfen aus nautischer und wirtschaftsgeschichtlicher Perspektive zu gewinnen. Ausgewählte Häfen sollen zum einen mit bereits etablierten archäologischen, geophysikalischen, geomorphologischen und geographischen Methoden untersucht werden, zum anderen sollen neue Methoden entwickelt bzw. geschärft werden, die am Ende alle zusammen ein detailliertes Verständnis dieser Häfen und der praktischen Durchführung von Handel ermöglichen sollen.

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Publikationen (Auswahl) zu diesem Projekt: 

N. Mehler, M. Gardiner, A. Dugmore, J. Coolen, The elusive harbours of the North Atlantic. Why they were abandoned, and why they are so hard to find. In: T. Schmidts / M. M. Vucetic (eds.), Häfen im 1. Millennium AD. Bauliche Konzepte, herrschaftliche und religiöse Einflüsse. RGZM-Tagungen Band 22 (Mainz 2015) 313-323. 

 

 

The Assembly Project - Meeting Places in Northern Europe AD 400-1500 (TAP)

Forschungsprojekt gefördert von HERA (Humanities in the European Research Area) (2010-2013) 

This project established the archaeological diversity of assembly and administration in north-western European societies after the collapse of the Roman Empire (AD 400-1500). We examined how these sites formed and changed and how differing social modes of organization impacted and interacted with each other. The objectives included: did assemblies become more uniform over time, how were assemblies located within the administrative landscape, and who controlled the assemblies? Which social groups could access meetings, and how have these sites contributed to modern collective identities? 

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Selection of publications from this project: 

Alexandra Sanmark, Frode Iversen, Natascha Mehler & Sarah Semple (eds.), Debating the Thing in the North II. Selected papers from workshops organized by The Assembly Project. Journal of the North Atlantic, Special Volume 8, 2015.

N. Mehler, Þingvellir, a place of assembly and a market? Journal of the North Atlantic, Special Volume 8, 2015, 69-81.

J. Coolen and N. Mehler, Surveying the assembly site and churches at Þingeyrar. Archaeological Islandica 11, 2015, 11-32. 

Alexandra Sanmark, Frode Iversen, Natascha Mehler & Sarah Semple (eds.), Debating the Thing in the North I. Selected papers from workshops organized by The Assembly Project. Journal of the North Atlantic, Special Volume 5, 2013. 

 

 


Mit der Internetzeitschrift „Historische Archäologie" wird  online und open-access ein Publikationsmedium angeboten. „Historische Archäologie" soll vorrangig und gezielt Forschungen und Analysen des Spätmittelalters und der Neuzeit in ihrem Gesamtzusammenhang präsentieren. Interessenten können gerne Beiträge einsenden

Online und Open Access Zeitschrift zur Historischen Archäologie


 

Historische Archäologie
Univ.Prof. Dr. Claudia Theune-Vogt
Institut für Urgeschichte & Historische Archäologie
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